• Ansprechpartner

Peter Schmitz

Fachleitung Fortbildungen

Melanie Debus

Mitarbeiterin im Sekretariat

Warum Pflegeausbildung?

Pflegefachkräfte arbeiten professionell im Bereich der Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation. Dafür ist ein hohes Maß an Handlungskompetenz und Eigenverantwortlichkeit notwendig. Neben den medizinischen Aspekten des Berufes steht immer der Kontakt zu Menschen im Mittelpunkt, der besonderes Einfühlungsvermögen erfordert.

Die Arbeitsfelder

Pflegefachkräfte arbeiten mit dem Ziel, bei Menschen aller Altersstufen

  • Gesundheit zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen und
  • Krankheiten zu verhüten.

Dazu gehört auch die Pflege und Betreuung behinderter Menschen, Schwerkranker und Sterbender.

Das duale Studium

Das Rheinische Bildungszentrum bietet seinen Schülerinnen in der Pflegeausbildung die Möglichkeit, ausbildungsbegleitend ein Bachelorstudium zu beginnen. Der duale grundständige Bachelorstudiengang „Gesundheit und Pflege“ an der Katholischen Fachhochschule Mainz ist gleich in mehrfacher Hinsicht innovativ:

  • Zum einen wird der Gedanke eines ausbildungsintegrierten Studiums konsequent  umgesetzt. Ausbildung und Studium werden in der ersten Studienphase eng verzahnt. Dadurch verkürzt sich die Studienzeit.
  • Im Rahmen des interdisziplinären Konzepts besuchen Auszubildende aus drei Pflegeberufen sowie aus der Logopädie und der Physiotherapie gemeinsam Vorlesungen und Seminare.

Karrierewege

Nach Abschluss der 3-jährigen Pflegeausbildung steht eine Vielzahl von beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten offen:

  • Fachweiterbildungen, z.B. Intensivpflege oder Operationsdienst
  • Studiengänge wie Pflegewissenschaft, Pflegemanagement oder Pflegepädagogik 
  • Die Prüfungen
  • Die Zugangsvoraussetzungen
  • Der Ablauf

Die Prüfungen

Prüfungen während der Ausbildung ermöglichen es Ihnen und uns, den Ausbildungserfolg fortlaufend im Blick zu behalten. Das ist wichtig, um ggf. Lernstrategien so anzupassen, dass der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung gewährleistet ist. Zu den Prüfungen im Einzelnen:

  • Am Ende der Probezeit nach etwa sechs Monaten führen wir eine erste Prüfung durch. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
  • Ungefähr nach der Hälfte der Ausbildung, im zweiten Jahr führen wir eine Zwischenprüfung durch. Die Zwischenprüfung hat einen schriftlichen und mündlichen Teil.
  • Jeder Theorieblock in der Ausbildung schließt mit einer Blockabschlussklausur ab.
  • Den Abschluss der Pflegeausbildung bildet eine Staatliche Prüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen, praktischen und einem mündlichen Teil.

Die Zugangsvoraussetzungen

Die theoretische und praktische Ausbildung orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben des Krankenpflegegesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Zur theoretischen Ausbildung gehören Seminare zu verschiedenen, für die Berufspraxis wichtigen Themen.

Zu den Voraussetzungen, die Sie gemäß Ausbildungsgesetz mitbringen müssen, gehören:

  1. Gesundheitliche Eignung
  2. Ein passender Schulabschluss:
  • entweder der Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder
  • erfolgreicher Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulausbildung oder
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, zusammen mit
  • einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder
  • einer Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer oder einer erfolgreich abgeschlossenen landesrechtlich geregelten Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe.

 

Was Sie sonst noch mitbringen sollten:

  • Einfühlungsvermögen und Sensibilität im Umgang mit Menschen
  • Verantwortungsbewusstsein und
    Zuverlässigkeit
  • Bereitschaft zur Arbeit in Teams mit Mitgliedern aus unterschiedlichen Berufen im Gesundheitswesen (Pflegefachkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, ...)
  • Kommunikations- und Kontaktfähigkeit, Bereitschaft zu und Freude am Lernen
  • Körperliche und psychische Belastbarkeit
  • Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit und Bereitschaft, sich konstruktiv mit einem christlichen Träger und seinem Leitbild auseinander zu setzen

 

Vor der Entscheidung für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf hat es sich bewährt, wenn ein Praktikum im Pflegebereich durchgeführt wurde. Das möchten wir Ihnen empfehlen. Wenn Sie bereits praktische Erfahrungen in der Pflege gesammelt haben, fügen Sie bitte eine Praktikumsbescheinigung bei. Für uns ist das ein Zeichen für Ihr Interesse und dafür, dass Sie sich mit dem Beruf auseinander gesetzt haben.

Der Ablauf

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie umfasst

  • mindestens 2100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie
  • 2500 Stunden vielfältige und spannende praktische Ausbildung bei unseren Kooperationskrankenhäusern und anderen Partnern.

Mehr als 50% der Ausbildungszeit verbringen Sie in der Praxis. Damit Sie sich vorab einen Eindruck von unseren Kooperationspartnern für die praktische Ausbildung machen können, listen wir nachfolgend einige von ihnen auf.

  • Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach
  • Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
  • St. Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein
  • Loreley-Kliniken St. Goar - Oberwesel

In welchen Sie konkret zum Einsatz kommen, hängt davon ab, für welches Krankenhaus Sie sich bewerben.

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