• Ansprechpartner

Marc Kramer

Leitung OTA-Schule und Fachleiter Fachweiterbildung Operative Funktionsbereiche

Nicole Hahn

Stellv. Schulleitung OTA

Ziele und Aufgaben

Die Ausbildung zur/zum OTA (Operationstechnischen Assistent/in) ist eine spezielle Ausbildung für die vielfältigen Aufgaben im Operationsdienst, in der Ambulanz, in der Endoskopie und in der Zentralsterilisation. Als eine eigenständige Tätigkeit im hochtechnisierten Bereich einer Klinik oder einer chirurgischen Praxis befasst sich die operationstechnische Assistenz mit der Planung, Assistenz und Vorbereitung für diagnostische und therapeutische Eingriffe.

Die Ausübung der Tätigkeit eines bzw. einer  OTA erfordert die Anwendung von speziellem Wissen, die Beherrschung technischer Fähigkeiten und die Fähigkeit, individuelle Bedürfnisse der zu versorgenden Patienten zu erkennen.

Zu den Aufgaben einer bzw. eines OTA zählen insbesondere

  • die fachkundige Betreuung der Patienten unter Berücksichtigung  ihrer physischen und psychischen Situation während ihres OP- und Funktionsabteilungsaufenthaltes,
  • die selbstständige Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in den genannten Funktionsabteilungen,
  • die Vor- und Nachbereitung des Operationssaales,
  • die Vorbereitung bevorstehender Operationen einschließlich der Instrumente,
  • die Unterstützung der operierenden Gruppe vor, während und nach der Operation und
  • die Instrumentation in den unterschiedlichen Fachbereichen.
  • Ablauf und Prüfung
  • Zugangsvoraussetzungen und mögliche Verkürzung
  • Termine und Bewerbung

Ablauf und Prüfung

Die Ausbildung dauert unabhängig vom Zeitpunkt der Abschlussprüfung drei Kalenderjahre und besteht aus:

  • einem Lehrgang mit theoretischem und praktischem Unterricht sowie
  • einer in den Lehrgang eingegliederten praktischen Ausbildung in den künftigen Aufgabenbereichen.

Der Lehrgang ist überwiegend in Blockform organisiert und umfasst:

  • 1.600 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht an der OTA-Schule.
  • 3.200 Stunden praktische Ausbildung unter fachkundiger Anleitung an obligatorischen und fakultativen Einsatzplätzen. Dazu gehören Operationsabteilungen, Endoskopie, Ambulanz, Sterilisationsabteilung und ein Pflegepraktikum auf einer chirurgischen Station.
  • Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung, bestehend aus einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil ab.

Zugangsvoraussetzungen und mögliche Verkürzung

Zugangsvoraussetzungen

  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss oder
  • Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • abgeschlossene Ausbildung Krankenpflegehilfe

Mögliche Verkürzung

  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pfleger erhalten auf Antrag eine 12-monatige Ausbildungsverkürzung.
  • Arzthelferinnen/-helfer haben die Möglichkeit einer 6-monatigen Ausbildungsverkürzung, wenn sie eine 12-monatige Tätigkeit im OP nachweisen und eine Aufnahmeprüfung bestehen.

Termine und Bewerbung

Kursbeginn immer am 1. Oktober eines Jahres

Anmeldeschluss: im August

Sie benötigen für Ihre Bewerbung:

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Schulzeugnisse
  • Abschlusszeugnis bisheriger Berufsausbildungen
  • Arbeitszeugnisse bisheriger Tätigkeiten
     

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an eines unserer Kooperationskrankenhäuser:
 

  • Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach
  • Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
  • DRK Krankenhaus Neuwied
  • Katholisches Klinikum Koblenz
  • Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin Koblenz
  • Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen
  • St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein
  • St. Josef-Krankenhaus Zell
  • DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, Standort Altenkirchen
  • DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, Standort Hachenburg
  • St. Vincenz Krankenhaus Limburg
  • St. Joseph Krankenhaus Prüm
  • Herz-Jesu Krankenhaus Dernbach