Ein Zeichen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat

Die „Aktion Hospizlicht“ will ein Zeichen der Solidarität mit Menschen setzen, die sich auf den Tod vorbereiten müssen – das Rheinische Bildungszentrum beteiligt sich an der Aktion der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung

20.09.2017

Waldbreitbach / Neuwied. In möglichst vielen Fenstern soll am Abend des 14. Oktober ein Hospizlicht brennen, wünscht sich Peter Schmitz, der Leiter des Rheinischen Bildungszentrums in Neuwied. „Wir möchten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler und möglichst viele andere Menschen dazu gewinnen, ein kleines Zeichen der Solidarität zu setzen und sich für ein paar Minuten mit den Menschen zu verbinden, die sich in unserem Seniorenzentrum, einer Klinik, zu Hause oder anderswo auf das Sterben vorbereiten müssen“, sagt er. Der 14. Oktober ist dafür der richtige Tag. Es ist der „Welthospiz- und Palliative Care-Tag“, der weltweit veranstaltet wird, um auf die Hospizidee aufmerksam zu machen und Benefizaktionen zur Unterstützung der Hospiz- und Palliativarbeit zu gestalten.

Mit der „Aktion Hospizlicht“ hat die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung vor zehn Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, an dem sich mittlerweile rund 50 Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Nordrhein-Westfalen beteiligen. Das Hospizlicht ist eine schlichte Kerze und trägt den Aufdruck „Hospizlicht – In Würde leben bis zuletzt“. Damit „wollen wir zum Ausdruck bringen, dass jeder Mensch, sei er auch noch so krank, eine unverlierbare Würde besitzt“, sagt Peter Schmitz weiter. Außerdem soll die brennende Kerze auch ein Zeichen sein für die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Die „Aktion Hospizlicht“, so erläutert Oberin Christel Müller, ist eine Initiative der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung. Die haben die Waldbreitbacher Franziskanerinnen und die Marienhaus Unternehmensgruppe, zu der das Rheinische Bildungszentrum in Neuwied gehört, im Jahre 2003 gegründet mit dem Ziel, die Arbeit der Hospize, an denen Waldbreitbach als Träger beteiligt ist, gezielt zu unterstützen und langfristig zu sichern. Schließlich, so fasst es Christoph Drolshagen zusammen, soll sich „unsere Hospizarbeit auch künftig durch Professionalität und ein hohes Maß an Menschlichkeit auszeichnen“. Christoph Drolshagen ist Vorsitzender der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung.

Das Rheinische Bildungszentrum in Neuwied unterstützt die „Aktion Hospizlicht“ und baut die Thematik in den Unterricht am Freitag davor ein.  Circa 90 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich an der Aktion beteiligen. Die Hospizlichter werden bei dieser Gelegenheit kostenlos verteilt.

Rheinisches Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus Kliniken GmbH

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