Der Blick in den Körper ist mega interessant

Niklas Eppers und Christoph Arnoldy absolvieren die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Radiologie-Assistenten im Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg

Von links: Christoph Arnoldy und Niklas Eppers haben ihren Traumberuf gefunden. Sie absolvieren ihre Ausbildung zum MTRA.

05.12.2019

Bitburg. „Seit dem 1. Oktober bekommen wir jetzt auch ein Ausbildungsgehalt“, freuen sich Niklas Eppers und Christoph Arnoldy. Die beiden jungen Männer sind im dritten Ausbildungsjahr zum Medizinisch-Technischen Radiologie-Assistenten (MTRA) und haben ihren Traumberuf gefunden, wie sie betonen. Dass sie jetzt auch während ihrer Ausbildung eine Vergütung erhalten, sei eine ganz besondere zusätzliche Motivation für sie. Bislang erhielten die MTRA-Auszubildenden nämlich landesweit keine Bezahlung. Das hat die beiden vor mehr als zwei Jahren jedoch nicht davon abgehalten, sich genau für diesen Beruf zu entscheiden.

Christoph Arnoldy und Niklas Eppers stammen aus der Nähe von Bitburg. Das Marienhaus Klinikum Eifel kennen schon seit langem, denn ihre Eltern sind hier seit vielen Jahren beschäftigt. Und da beide eine Ausbildung suchten, in der sie mit Menschen zu tun haben, und sich gleichzeitig sehr für Technik interessieren, schien der Beruf des MTRA genau das Richtige für sie zu sein.

Niklas Eppers ließ sich von Alexandra Okos, der Leitenden MTRA der Radiologie, die Abteilung zeigen, bevor er seine Bewerbung abgab. „Da habe ich auf dem Monitor Bilder vom Herzen eines Patienten gesehen, der gerade untersucht wurde. Das war mega – da wusste ich, hier bin ich richtig“, erinnert er sich. Nach wie vor begeistern ihn die vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten wie Röntgen, Computertomographie oder MRT, die es erlauben, einen Blick in den Körper des Patienten zu werfen.

Ihre Ausbildung absolvieren sie an verschiedenen Orten, „so lernen wir das gesamte radiologische, strahlentherapeutische und nuklearmedizinische Spektrum kennen“, sagt Eppers. Der theoretische Unterricht findet in der MTRA-Schule des Rheinischen Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen in Neuwied statt. „Im ersten Ausbildungsjahr waren wir dort“, so Arnoldy. „Hier lernten wir unter anderem Anatomie, Biologie, Chemie und Physik, die Grundlagen, die wir jetzt in der Praxis anwenden“. Es mache einfach Spaß, zu wissen, wofür man lernt. Ein Pflegepraktikum gehörte ebenfalls zum ersten Lehrjahr, um Einblick in den Krankenhausalltag auf Station zu erhalten.

Ab dem zweiten Ausbildungsjahr gehen die jungen Leute in der Praxis. In den Praxiseinsätzen, die sie oftmals in der Nähe ihres Wohnortes absolvieren können, sind sie in den Alltag der jeweiligen Abteilung integriert. Sie lernen die Geräte einzustellen, im Team zu arbeiten und das Wichtigste - den Umgang mit den Patienten.

Auch wenn sie täglich in der Radiologie unterwegs sind, gefährlich ist ihr Beruf nicht. „Wir sind immer hinter Blei vor den Strahlen geschützt und tragen ein sogenanntes Dosimeter, das aufzeichnet, wenn wir trotz aller Sicherheitsvorkehrungen Strahlung ausgesetzt sein sollten“, so Arnoldy. Bis jetzt sei das aber noch nie der Fall gewesen.

Um einen Arbeitsplatz brauchen sich die beiden keine Sorgen zu machen. Denn auch im Marienhaus Klinikum Eifel werden MTRAs gesucht. „Wir bieten diese Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Bildungszentrum in Neuwied an und generieren so unseren Nachwuchs“, erklärt Pflegedirektorin Jenny Marmann. Wie gut, dass Christoph Arnoldy und Niklas Eppers gerne in der Eifel bleiben möchten.

Ausbildung MTRA

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Voraussetzung:

Vollendung des 17. Lebensjahres

Realschulabschluss bzw.

Gleichwertiger Schulabschluss

Ausbildungsvergütung:

1.     Jahr:    965,24 Euro

2.     Jahr: 1.025,30 Euro

3.     Jahr: 1.122,03 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Rheinisches Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus Kliniken GmbH

Langendorfer Straße 76-78
56564 Neuwied
Telefon:02631 94681-0
Telefax:02631 94681-29
Internet:http://www.rheinisches-bildungszentrum.de

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